Gedanken, Gefühle

Ich …

  • möchte gern verschwinden und kann es nicht.
  • möchte gern vom Nebel verschlungen werden, doch er tut es nicht
  • möchte gern mich verstecken, doch finde kein Versteck
  • möchte nicht mehr frieren, doch die Kälte hält sich an mir fest
  • möchte endlich reden, doch die Stimme versagt

Ich weiß nicht …

Ich weiß nicht wie es gehen soll

Ich weiß es einfach nicht!

Allgemein, Gedanken, Gefühle, L., Therapie

Therapie

Es begann sehr zähflüssig. Ein Gespräch das sich zog wie Kaugummi. Es wurde sich entschuldigt für die patzigen Mails und auf die Frage ob wir es noch Mal erklären könnten, was genau wir in all den Mails meinten, passierte im innen so viel.

Aber alles auf einmal. Und es wurde nur ganz kurz erklärt, was bei uns der Satz : Ihr könnt gern weiter zu mir kommen. Und wir schauen dann gemeinsam. , macht. Nämlich, das wir gelesen haben, ihr Könnt zwar kommen aber besser wäre wenn nicht. Es nervt mich.

Sie erklärte warum sie“ können“ schrieb und eigentlich war es auch ne einleuchtende Erklärung, eigentlich.

Egal was sie sagte, es kam immer an: „das ist eure Schuld“ , nein sie sagte es nicht wirklich ,aber in den Ohren schallte ständig… SCHULD SCHULD SCHULD und vor den Augen war genau dieses Wort das durch den Raum schwebt mit diesem grinsen und einem Hammer in der Hand, bereit zuzuschlagen.

Natürlich bemerkte sie das das viel macht und sagte dann, das es wohl wirklich gut wäre dieses Thema an zu sehen und Zack, merkte ich wie in den Hirnwindungen (falls vorhanden) nach unverfänglicheren Themen gekramt wurde. Und tadaaaaa gefunden. Dachten wir jedenfalls das es einfacher ist.

Wir erzählten dann ganz schnell von dem Brief an den Bruder und lasen ihn ihr vor.Wobei so zwei drei Worte einfach nicht über die Lippen wollten, da das in meinem alltäglichen Wortschatz nicht existiert. Danach sagte die thera was dazu, von wegen ..gut das wut auch raus darf sie es aber immer noch eine sehr nette Wortwahl findet. Und dann stellte sie die Frage wisst ihr wie lange das ging mit ihm? Antwort: lange

Frage: Auch noch als eure großen Kinder da waren? Antwort: Ja

Peng! Waaaas? Never, nie im Leben. Was denn das für ein Scheiß? Ich war da erwachsen, das wüsste ich doch. Alter! Nein, das kann nicht stimmen., So unsere innere Reaktion, nach außen kam : naja ist eben so, aber können wir jetzt bitte über was anderes reden, das macht mich gerade sehr wütend.

Voll ruhig und als wenn es denjenigen absolut nicht interessiert.

OK nächstes Thema, Hauptsache schnell was anderes damit sie ja nicht auf das Schuldthema kommt. Also Geschichte und Gedichte vorgelesen. …und noch Diverses anderes erzählt. Puh…. Geschafft, Doppelstunde vorbei.

Schon beim Verlassen der Praxis liefen nur noch Tränen. Denn es wurde plötzlich klar, das Laura und ich alles dafür getan haben, das Laura wieder nicht gesehen oder gehört wurde. Ich – aus Angst ,das gehörte nicht zu ertragen und Laura – aus Angst bestraft und verachtet zu werden.

Und jetzt ist hier auf einer Seite totale Traurigkeit und Entsetzen (Bruder). Selbstzerstörung Gedanken mit diesem unsagbaren Druck ihn auszuleben.

Und es herrscht zeitgleich ein Bild im Kopf von einem Datum und das allein reicht aus um Ruhe und so eine Art innere Zufriedenheit auszulösen. Selbst Laura, wird total ruhig und entspannt wenn an dieses Datum gedacht wird. Keine Ahnung was das jetzt heißen soll, aber muss man alles hinterfragen?

Obwohl es schon merkwürdig ist. Wir werden sehen.

Auf alle Fälle sind wir körperlich sehr erschöpft (immer noch), das Bedürfnis zu heulen wabert unter der Oberfläche ohne das es machbar ist die Tränen raus zu lassen. Aber vllt ist auch das nicht so wichtig.

Erinnerung, Gefühle, L.

Ich bin falsch

falsch, falsch, falsch!

Kein Recht auf irgendwas und schon gar kein Recht auf was „gutes“, was auch immer das ist.

Einige von uns verurteilen die „bösen“ Menschen, die die so komische Sachen mit ihnen gemacht haben. Aber wie können sie sie verurteilen, wo ich und M. doch nicht besser bin?

Wo wir doch genau so sind, wenn nicht sogar schlimmer? Der Unterschied zwischen mir und M. ist, das er es toll und gut findet, sich dafür feiert und stolz ist, auf das was wir gemeinsam getan haben.

Ich dagegen weiß nicht, wie ich damit weiter leben soll und kann. Da ich dieses sogenannte „Leben“ nicht Mal verdient habe. Was ich verdient habe ist nur eine Sache. Aber entscheiden, entscheiden darf ich es nicht. Nicht alleine. Was genau so ein Mist ist. Aber ganz ehrlich? Ich bin denen hier egal, also warum sollten sie mir wichtig sein?

Warum ich es hier schreibe? Weil ich es irgendwo lassen muss, damit ich wenigstens erst mal durchhalte, bis zur nächsten Stunde. Das hab ich versprochen.leider….